TestDaF (Schriftlicher Ausdruck) – Beispiel 01

Hello Everyone,

I did my TestDaF in May last year. In this series of #TestDaF, I will publish some examples I did during my preparation. There will be no good or bad examples here, just the texts I wrote that got corrected by my teacher who is a native. This is the first text I wrote without knowing anything about the structure of TestDaF (:D) so you might find it very very long and it does not follow any criteria that TestDaF suggests for a good piece of writing. After this “free writing,” my teacher told me to urgently check the structure and follow it otherwise I would never pass the exams 😛 And that is the last thing I like about exams, you always have to follow SOMETHING!!!

The examples of the later writings are neater and clearer 😛

Hope it helps ❀

Es gibt/herrscht noch immer ein Ungleichgewicht zwischen den Anteilen von MĂ€nner und Frauen in vielen Bereichen der Gesellschaft, insbesondere in Bildung und Wissenschaft. Interessanterweise ist der Anteil von Frauen bei der Gruppe der Studierenden etwa gleich mit dem von MĂ€nnern, aber der Unterschiedie wird grĂ¶ĂŸer, wenn man Forschung und Lehre an Hochschulen und in Forschungsinstituten betrachtet. Deswegen stellt es sich die schwierige Frage, was getan werden sollte, um den Frauenanteil in diesen Bereichen zu verbessern. 

Der Unterschied in der Anzahl von MĂ€nnern und Frauen ist natĂŒrlich kein Zufall. GrundsĂ€tzlich besteht er nicht in allen Bereichen gleich, z.B. arbeiten im Tourismus insgesamt mehr Frauen als MĂ€nner. FĂŒhrungspositionen werden hier jedoch öfter von MĂ€nner als von Frauen besetzt. In der Wissenschaft dominieren MĂ€nner gegenĂŒber Frauen mit  bis zu 97.1%. Um die im ersten Absatz gestellte Frage zu beantworten ist es wichtig, dass wir zunĂ€chst die Verteilung von MĂ€nner und Frauen in Ausbildung und Wissenschaft betrachten. 

Daten des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 1996 (dargestellt in einem Liniendiagram) zeigen die Anzahl von MĂ€nnern und Frauen in verschiedenen Positionen, z.B. in Schulen und in Forschungsinstituten, in Prozent. MĂ€nner- und Frauenanteil sind an Schulen oder UniversitĂ€ten etwa gleich. Einen Ă€hnlichen Trend sieht man bei den Uni-Absolventinnen / -Absolventen. Es gibt jedoch eine negative Korrelation zwischen der Prozentzahl an MĂ€nner und der an Frauen, wenn es um Promotionen, Wissenschaftliches Personal an UniversitĂ€ten, Professuren und FĂŒhrungspositionen außeruniversitĂ€rer Forschungseinrichtungen geht; je mehr MĂ€nner es gibt, desto weniger Frauen sind vertreten/gibt es. Diese negative Korrelation wird mit dem Fortschreiten auf der Karriereleiter, also in Richtung höherer Positionen und höherer Bezahlung, immer stĂ€rker, d.h. je höher die Position ist, desto geringer ist die Anzahl an Frauen in dieser Position.

Die Entwicklungsgeschichte hat gezeigt, dass Frauen in der Lage sind, viele Dinge genauso wie MĂ€nner zu beherrschen. Es gibt einige bedeutende Wissenschaftlerinnen wie Marie Curie, die maßgeblich zur Entwicklung vieler wichtiger wissenschaftlicher Erfindungen beigetragen haben.

Wie gezeigt besteht das Problem des Ungleichgewichts an MĂ€nnern und Frauen. Es gibt viele Theorien, die erklĂ€ren können, warum diese Kluft existiert. MĂ€nnerfreundliche Stereotype, z.B. dass MĂ€nner besser in Mathematik, Informatik oder Technischen FĂ€chern sind als Frauen, oder eine generelle bevorzugte Behandlung von MĂ€nnern bei Promotionen könnten fĂŒr diese Kluft mitverantwortlich sein. Es gibt derzeit zwei entgegengesetzte Meinungen/Strömungen/Ansichten/Sichtweisen/LösungsansĂ€tze. Die Vertreter des einen (Lösungsansatzes) fordern mehr UnterstĂŒtzungen fĂŒr Frauen durch Gleichberechtigungsgesetze, insbesondere in den  Berufen/Bereichen, in denen neue Kandidaten die meist von MĂ€nnern ernannt werden. Dem anderen Ansatz zufolge sollte nur die Qualifikation eines Bewerbers zĂ€hlen; Frauen sollten aalso nicht bevorzugt behandelt oder speziell gefördert werden.

Durch Gleichberechtigungsgesetze kann der Integrationsprozess von Frauen bei der Besetzung von Professuren gefördert werden. Die Menschheitsgeschichte hat gezeigt, dass Gesetze oft wichtige Faktoren beim Erfolg verschiedener historischer Bewegungen waren. Österreich ist ein sehr fortschrittliches Land, dessen Minister viele Programme und Gesetze erstellt hat, die Frauen – egal ob aus dem eigenen Land oder FlĂŒchtlinge – bevorzugen, z.B das Programm “The Female Factor ” in Zusammenarbeit mit Google und bei dem Frauen ohne Programmierung-Kenntnisse einen kostenlosen Kurs machen können, damit sie in ihrer beruflichen Position erfolgreich sein können. Dies hat einige Erfolge gebracht. Dieser Vorschlag könnte Probleme im Zusammenhang mit menschlicher Voreingenommenheit lösen. Es gilt manchmal, dass wenn wir etwas nicht versuchen, wir nicht wissen, dass es möglich wĂ€re. Deswegen können Frauen mit solchen Gesetzen mehr Möglichkeiten erhalten, ohne dass sie  Zeit damit verbringen mĂŒssen, fĂŒr das zu kĂ€mpfen, was sie verdienen oder wozu sie beitragen können. Es bleibt aber noch die Frage, ob es noch “Gleichberechtigung” ist, wenn gesetzlich eingegriffen wird. In einem grĂ¶ĂŸeren Bild, was wĂŒrde mit MĂ€nnern passieren, die genauso gut sind wie Frauen, und dennoch wegen der Gleichberechtigungsgesetzen ihre Promotionen nicht bekommen könnten? Dazu kommt das zweite Argument. 

Qualifikation liegt in im Kern der Argumentation. Wem man den Vorzug gibt, sollte nichts mit dem Geschlecht zu tun haben, d.h möglicherweise erhalten Frauen hiernach keine UnterstĂŒtzung auf ihrerm Karriereleiter. Durch die Verbesserung der Qualifikation wird sich der Frauenanteil von ganz alleine erhöhen. Der Prozess der Angleichung sollte jedoch  auf rĂŒcksichtsvolle Weise gefĂŒhrt werden, und nicht auf erzwungene Weise, weil dies kontraintuitive Effekte hervorbringen könnte, z.B. gibt es im Bereich der Wissenschaft, Technologie, des Ingenieurwesens und der Mathematik eine Quote dafĂŒr, wie viele Frauen eine Abteilung haben soll, um die höhere Anzahl der MĂ€nner auszugleichen. In manchen FĂ€llen werden Frauen nur wegen der Quote fĂŒr die Stellen akzeptiert. Es schien ein fairer Vorschlag zu sein, trotzdem sollte nach UnterstĂŒtzung fĂŒr Frauen in anderen Bereichen gesucht werden, z.B. sollten UnterstĂŒtzungsprogramme fĂŒr Frauen nach der Geburt entwickelt werden, damit sie sich auf ihren wissenschaftlichen Beruf konzentrieren können. Den “Frauenanteil von ganz alleine erhöhen” zu lassen, könnte ziemlich extrem sein. Daher sollten Gesetze oder die UnterstĂŒtzung fĂŒr Frauen generell sich auf den Erhalt der Fairness konzentrieren und nicht auf die Bevorzugung eines Geschlechtsen bei Jobvergaben.

Zusammenfassend lĂ€sst sich festhalten, dass keine der beiden Hypothesen, dass keine der beidenjedes Hypothesen das genannte Ungleichgewicht alleine lösen kann. Trotzdem ergibt die zweite Hypotheseasie zweite Argument insgesamt mehr Sinn, denn MĂ€nner und Frauen sollten nach ihren FĂ€higkeiten und nicht nach ihrem Geschlecht bewertet werden. Gleichzeitig sollten Politiker und EntscheidungstrĂ€ger rĂŒcksichtsvoller sein und eine angemessene und rechtzeitige UnterstĂŒtzung fĂŒr Frauen zu gewĂ€hrleisten.

Published by de1991

I love writing about what I have learned to overcome certain challenges in my life. You might find some of my challenges similar to yours.

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